Software2EU

Wissen

Anwendungsvirtualisierung

Anwendungsvirtualisierung trennt eine Software von dem konkreten Betriebssystem, auf dem sie läuft. Statt klassisch installiert zu werden, läuft die Anwendung in einer gekapselten Umgebung. Im Hochschul-Umfeld heißt das: ein Anwendungs-Katalog, viele Endgeräte, weniger Pflege.

Kurz beantwortet

Anwendungsvirtualisierung paketiert Software so, dass sie unabhängig vom darunterliegenden Betriebssystem läuft — sie wird gestreamt oder in einer Kapsel ausgeführt, nicht klassisch installiert. Hochschulen nutzen das, um hunderte Anwendungen über einen zentralen Katalog auf Pool-PCs, Laboren und privaten Notebooks bereitzustellen.

Was Anwendungsvirtualisierung leistet

Eine virtualisierte Anwendung läuft in einer Kapsel, die Dateisystem- und Registry-Zugriffe abfängt. Konflikte mit der lokal installierten Software entstehen so erst gar nicht, und die Anwendung ist auf jedem freigegebenen Endgerät identisch — ohne dass IT-Administratorinnen und -Administratoren ein Image dafür pflegen.

Streaming statt klassischer Installation

Moderne Lösungen wie Cloudpaging® by Numecent® streamen nur die für den Start nötigen Pakete und ergänzen während der Nutzung. Anwendungen starten in Sekunden, nicht in Minuten — auch dann, wenn das Endgerät die Software vorher noch nie gesehen hat.

Abgrenzung zur Desktop-Virtualisierung (VDI)

VDI stellt einen ganzen Desktop in einem Rechenzentrum bereit; die Anwendung läuft remote. Anwendungsvirtualisierung lässt die Anwendung auf dem Endgerät laufen, isoliert sie aber von dessen OS. Für Hochschulen mit großen Anwendungskatalogen ist Anwendungsvirtualisierung in vielen Szenarien das passendere Modell — schneller, schonender für die Infrastruktur, BYOD-freundlich.

Was AppsAnywhere mitbringt

AppsAnywhere ergänzt die Bereitstellung um ein Self-Service-Portal: Studierende sehen, wofür sie freigeschaltet sind, und starten Anwendungen mit einem Klick. Smart Delivery entscheidet, ob eine Anwendung lokal installiert, gestreamt oder remote ausgeführt wird — automatisch, pro Anwendung, pro Gerät.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Software lässt sich virtualisieren?

Die meisten Windows-Anwendungen — von Office über Statistik bis zu CAD- und Simulationswerkzeugen. Treiberlastige Pakete (z. B. Hardware-Dongles, spezielle Lab-Hardware) brauchen ggf. ergänzende Schritte; eine Architektur-Beratung klärt das pro Fall.

Reduziert das die Anzahl der Pool-Images?

Ja. Statt jede Software in jedes Image zu integrieren, pflegen Sie das Basis-Image und die Anwendungen separat. Neue Software ist Stunden statt Wochen nach Lizenzfreigabe verfügbar.

Funktioniert das auch off-Campus?

Ja. Cloudpaging® und AppsAnywhere arbeiten im Hochschul-WLAN genauso wie zu Hause auf einem privaten Notebook. Eine VPN-Verbindung ist nicht erforderlich.

Klingt nach Ihrer Situation?

Wir hören uns Ihre Ausgangslage an und kommen mit konkreten Beispielen zurück.